Gegebenheiten akzeptieren.

Meiner Erfahrung nach kommt man im Zuge fast jeden physiotherapeutischen Reha-Prozesses irgendwann an einen Punkt an dem Patient/in und/oder Therapeut/in das Gefühl haben, dass nichts weiter geht. Man steht irgendwie an und beginnt unweigerlich zu vergleichen. Der/die Patient/in vergleicht sich mit Leuten aus seinem Umfeld, die die gleiche oder ähnliche Verletzungen gehabt haben. Der/die Therapeut/in vergleicht mit anderen Patient/innen, die er/sie schon behandelt hat. Beide Fragen sich: „Was läuft hier falsch?“ Und spätestens an diesem Punkt besteht die Gefahr, dass die Dinge frustrierend werden.

Wenn man sich die beiden Bilder ansieht, dann überwinden sowohl die Taube als auch die Katze die gleiche „Hürde“. Beide machen es auf ihre individuell passende Art und in dem für sie passenden Tempo. Weder bei der Taube, noch bei der Katze könnte man behaupten, sie würden das falsch machen. Sowohl Taube als auch Katze müssen ihre Voraussetzungen akzeptieren und das Beste daraus machen.

Vielleicht ist das eine Herangehensweise, die auch im Falle der oben beschriebenen Therapie-Situation sinnvoll wäre: nämlich, individuell unterschiedliche Gegebenheiten zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen.

…und ja, das gilt eigentlich nicht nur im Zuge eines Reha-Prozesses.

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